Balken Symbol für den Diakonieverein Poppenbüttel stilisiertes Bild der Marktkirche stilisiertes Bild der Simon Petrus-Kirche stilisiertes Bild der Philemon-Kirche Symbol der Diakonie Balken

Kirchenkaten in Poppenbüttel

Foto der Kirchekaten Auf dem Kirchengrundstück am Poppenbütteler Markt stehen seit Herbst 2001 zwei Kirchenkaten. Jedes dieser Häuser ist etwa 20 Quadratmeter groß, bestehend aus einem Wohnraum, einer Kochnische und einer Dusche. Ein Dach über dem Kopf und ein eigener Schlüssel für bisher obdachlose Menschen.

Vorbild der Kirchenkaten waren die Gottesbuden, die früheren Armenwohnungen auf Kirchengrundstücken. Die Journalistin Gisela Schiefler regte in den 90iger Jahren an, diese alte Tradition wieder zu beleben. Die Idee wurde von Pastor Dr. Stephan Reimers im Diakonischen Werk Hamburg umgesetzt und auch der Diakonieverein der Kirchengemeinde Poppenbüttel hat so ein Stück Lebensqualität für Wohnungslose verwirklicht.

Grundriss der Kirchekaten

In der Regel bleiben die Bewohner zwischen einem halben und einem Jahr in der Kirchenkate. Sie haben hier die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und einen neuen Anfang zu wagen. Es gibt eine Wohnungsanschrift und damit erhöht sich die Chance, wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Außerdem verpflichten sie sich, die Hilfe einer Beratungsstelle in Anspruch zu nehmen.

Mit Geduld, offenen Ohren oder klärenden Worten betreuen Silvia Hebel, Klaus Vegelahn, und Karl-Friedrich Schneider von Beginn an die jeweiligen Bewohner der Kirchenkaten. Ebenso sorgen sie seit Projektbeginn mit zupackenden Händen dafür, dass die Kirchenkaten immer wieder instand gesetzt werden.

Diese Übergangswohnungen haben seit ihrer Eröffnung im Oktober 2001 vielen Bewohnern geholfen, Arbeit und Wohnung zu bekommen. Möchten Sie dieses wichtige Projekt unterstützen? Der Diakonieverein freut auf Ihre ehrenamtliche Mitarbeit oder Ihre finanzielle Hilfe. Kontakt über 611 644 08.

Monika Roßberg

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