
Karl Grieser
Liebe Poppenbütteler,
ich heiße Karl Grieser und arbeite seit Februar als Pastor für die kirchliche Jugendarbeit in der Region Alstertal. Manche Jugendliche und Erwachsene haben mich in den vergangenen Wochen schon bei Gemeindeveranstaltungen oder in verschiedenen Gremien gesehen. Nun will ich die Gelegenheit nutzen, mich Euch und Ihnen allen in der Kirchengemeinde Poppenbüttel vorzustellen.
Geboren und aufgewachsen bin ich vor über 30 Jahren in der Nähe von Malente in der wunderschön hügeligen Holsteinischen Schweiz. Dort spielte ich intensiv Fußball, fuhr mit der Jugendfeuerwehr auf Wettkämpfe und lernte Klavier. Seit meiner Konfirmation wuchs mein Interesse am christlichen Glauben. Meine Freunde allerdings konnten dem nichts abgewinnen und hielten ihn für veraltet. Das reizte mich, für mich zu klären: Kann ich als verantwortungsbewusster Mensch heutzutage noch in dem Gefühl leben, von einem Gott begleitet und als "Gottes Kind" gewollt zu sein? Um darauf meine Antwort zu finden, entschied ich mich, nach meinem Zivildienst im Altenheim Theologie zu studieren. Ich begann in Neuendettelsau bei Nürnberg. Der Weg führte mich weiter über Bonn nach Kiel.
Gleichzeitig war mir wichtig, einen Blick über das Vertraute hinaus zu werfen. In meiner Neugierde zog es mich für zwei Semester nach Norwegen. Dort begegnete ich der fremden Sprache, dem Land und den Leuten. Seitdem bin ich "norwegenbegeistert". Nach meinem Studium nutzte ich die Gelegenheit, mithilfe des Nordelbischen Missionszentrums (NMZ) die Luft der weiten Welt zu schnuppern. Ich teilte ein halbes Jahr lang im subtropischen Hongkong den Alltag mit Christinnen und Christen aus China, Südkorea, Taiwan und anderen Staaten Ostasiens. In Frömmigkeit und Humor waren mir die anderen doch sehr fremd, aber im Glauben fühlte ich mich ihnen verbunden. Er war fast schon wie eine gemeinsame Heimat für uns. Dabei schätzte ich den Reichtum an internationalen Erfahrungen, den wir miteinander teilten.
Anschließend habe ich in einer Lübecker Stadtrandgemeinde im Vikariat das pastorale Handwerkszeug erlernt. Im vergangenen Jahr engagierte ich mich in einem Lübecker Vorort mit den Teamerinnen und Teamern in der Jugendarbeit. Von Lübeck bin ich nun nach Volksdorf gezogen und genieße es, wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Ich treibe gerne Sport aller Art von Inlinelaufen über Volleyball bis hin zum Schwimmen. Meine Lust am Chorsingen und die Neugierde für Musik aller Art sind natürlich auch mit umgezogen.
Hier im Alstertal begegne ich nun den jugendlichen Konfirmierten und mache mir ein Bild von den bestehenden Veranstaltungen. Meine Aufgabe besteht darin, die Angebote der Gemeinden zu vernetzen und bekannt zu machen. In einem weiteren Schritt will ich mit Euch Jugendlichen in den drei Gemeinden attraktive Angebote aufbauen. Wer mich antreffen will, findet mich am leichtesten in meinem Büro neben den renovierten und nun neu einzurichtenden Jugendräumen am Saseler Markt.
Liebe Poppenbütteler,
Ich freue mich auf die Begegnungen mit Euch und Ihnen. Bei allem, was wir gemeinsam erleben werden,
hoffe ich, dass es – wie meine gesamte Arbeit in der Region – unter Gottes Segen steht.
Es grüßt Euch und Sie herzlich
K. Grieser, P.









