Neues und Veranstaltungen ausführlich

Trauercafé

Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen. Jesaja 38, 17

Wird der Tod eines geliebten Menschen beklagt, gibt es häufig hinter der Trauer auch Gefühle von Ausweglosigkeit, Zukunftsangst und Einsamkeit. Deshalb kann es hilfreich sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, um zu erleben, dass man mit diesen Problemen nicht allein ist.

Ab Ende September bieten wir in der Gemeinde ein „Trauercafé” an. Dort soll Raum sein, über Trauer zu sprechen. Oft führt der Weg durch Zuhören oder Sprechen über Verlassenheit, Wut oder persönliche Schuldgefühle dazu, besser mit der Trauer umzugehen und wieder neuen Lebensmut zu schöpfen. Es ist für uns wichtig, Gott in diesen Prozess mit einzubeziehen.

Treffpunkt für das „Trauercafé” ist die Sakristei der Markt­kir­che jeweils am letzten Mittwoch im Monat, 16 bis 18 Uhr.

Carin Groß, Tel. 604 71 87


Donnerstags in den gerade Kalenderwochen von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr in der kleinen Kapelle der Markt­kir­che

„Kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben.”

„Sprechstunde”

Manchmal fühlt sich das Leben mühsam an, wie ein viel zu hoher Berg, den wir allein kaum überwinden können. Dann liegt ein besonderer Segen darauf, das Mühselige auszusprechen, vor Gott und den Menschen. Aus diesem Grund haben wir einen Dienst eingerichtet, den wir bdquo;Sprechstunde” genannt haben.

Diese Sprechstunde vor und mit Gott findet an einem besonderen Ort, in der kleinen Kapelle der Markt­kir­che, statt. Dort soll Raum sein für Klage und Freu­de, Angst und Hoffnung, offene Fra­gen und Anliegen, Gebet und Segnung. Aber es soll auch Raum sein für Schweigen oder nur um eine Kerze anzuzünden.

Kommen Sie einfach vorbei, Sie sind herzlich eingeladen und brauchen sich nicht anzumelden. Es sind stets zwei Menschen für Sie da, wenn Sie es möchten. DIE KIRCHE IST OFFEN jeweils am Donnerstag in den geraden Kalenderwochen von 16 bis 19 Uhr.

Das Sprechstundenteam


Neues zur „Sprechstunde”

Die „Sprechstunde” hat eine neue Mit­arbei­ter­in bekom­men. Sie ist Psycho­login und erwei­tert unseren bishe­rigen seel­sorger­lichen und sozial­päda­gogi­schen Blick um das beson­dere Augen­merk auf Fami­lien mit Kin­dern.

Außer­dem haben wir eine E-Mail-Ad­res­se, sodass Sie Kontakt auf­nehmen kön­nen, um eine andere Zeit mit uns zu ver­ein­ba­ren. Die üb­liche „Sprech­stunde” findet nach wie vor an jedem Don­ners­tag in den Wochen der Lob­preis­gottes­diens­te von 16 bis 19 Uhr in der Kapelle der Markt­kirche statt. Dort sind immer Men­schen zum Gespräch für Sie da. Oder Sie setzen sich nur still in die Kirche. Manch­mal passiert Über­raschen­des in schwie­rig schei­nenden Situa­tionen. Das sind glück­liche Mo­mente.

Die Sprech­stunden­hilfen


Kol­lek­ten für Kinder

in Porto Alegre in Süd-Brasilien

Seit einer Reise der Kan­torei Pop­pen­büt­tel 1987 zu deut­schen Ge­mein­den in Brasi­lien haben wir dieses Projekt im Blick, das sich unter der Initia­tive einer deut­schen Ärz­tin und Physio­thera­peutin mit zähem Ein­satz entwickelt hat. Kinder mit mehr­fa­chen Be­hin­de­run­gen, die teils aus­ge­setzt wur­den oder aus der Ar­men­schicht stam­men, werden so früh wie mög­lich ganz­heit­lich thera­piert, d.h. dass sie neben Physio­thera­pie auch eine indi­vidu­elle Sonder­beschu­lung erhal­ten.

Zum Zeit­punkt unserer Begeg­nung dort war es die erste beschei­dene Ein­rich­tung dieser Art in ganz Brasi­lien, die sich nicht zuletzt durch konti­nuier­liche private Spen­den und Kol­lekten aus der Poppen­bütteler Gemeinde sehr vergrößern konnte. Dieses Rehabi­lita­tions­zen­trum braucht wegen des ste­tigen Zuwachses von hilfs­bedürftigen Kin­dern immer wieder neu unsere finan­zielle und ermu­tigende Unter­stüt­zung.

Kol­lek­ten für die Brasi­lien­kinder werden in jedem Fami­lien­gottes­dienst an der Markt­kirche gesammelt.

Hildburg Kuhn


Sommerfreizeiten des CVJM Oberalster

Sommerfreizeit
für Jugendliche von 13 bis 17 Jahre

Wann:
vom 29.7. bis zum 21.8.

Wohin:
Vallon Pont d′Arc, Südfrankreich

Kosten:
579 €
(Rabatte für Geschwister
und CVJM-Mitglieder)

Anmeldungen: CVJM Oberalster
Infos: »cvjm-oberalster.de

Sommerfreizeit
für Kinder von 8 bis 12 Jahre

Wann:
vom 25.7. bis zum 3.8.

Wohin:
Stoetze, Bad Bevensen

Kosten:
318 €
(Rabatte für Geschwister
und CVJM-Mitglieder)

Anmeldungen: CVJM Oberalster
Infos: »cvjm-oberalster.de


Freitags, 16:00-18:00 Uhr, Raum T1 der Familienbildungsstätte in der Philemon-Kir­che

Miteinander Mahabat

… das ist der Name des neuen Treffpunkts unter dem Dach der Evangelischen Familienbildung Poppenbüttel im Philemon Gemeindezentrum.

Wir, Inge, Esther und Claudia haben zusammen mit Frauen und Männern aus Afghanistan und Syrien diese neue Begegnungsmöglichkeit ins Leben gerufen.

Plakat des Treffpunkts

Jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr treffen sich Gemein­de­mit­glieder aus Pop­pen­büt­tel, aus dem Alster­tal und aus Norder­stedt mit Men­schen, die als Flücht­linge zu uns gekommen sind – ganz neu oder auch schon vor einiger Zeit – in den Räumen der Fami­lien­bil­dung (FBS) im Raum T1.

Wir wollen mit­ein­ander ins Gespräch kommen und uns über Sitten, Gebräuche, Sprache und Kultur in unseren Ländern aus­tau­schen. Wir spielen, wollen basteln, Vorträge hören, Ausflüge unter­nehmen oder gemein­sam kochen. Dabei sollen auch immer dringende Probleme wie z. B. Woh­nungs­suche, Mög­lich­keiten zu arbeiten oder eine Aus­bil­dung zu begin­nen und vieles Andere mehr ange­spro­chen werden.

Wir suchen noch viele, die mit­helfen möchten, sei es aktiv bei unseren Treffen oder auch als Paten, die z. B. einen Kuchen backen oder auch einmal Kaffee sponsern. Wenn Sie Men­schen aus der Gruppe der Flücht­linge kennen, für die der Begeg­nungs­ort Miteinander Mahabat eine Möglichkeit bieten kann, Kontakte zu finden oder auch die deutsche Sprache zu sprechen – dann begleiten Sie sie zu uns in den Treff­punkt.

Wenn Sie sich ange­spro­chen fühlen, kommen Sie vorbei oder melden sich bei Inge Kunz, 0176 5215 1214 oder 606 55 68.


Literatur­abende

Bücher, die gelesen werden

Auch dieses Jahr gibt es wieder Li­te­ra­tur­aben­de in Simon-Petrus. Bücher­freun­din­nen und -freun­de sind herz­lich ein­ge­laden, sich auf Gedan­ken­rei­sen zu bege­ben, bei denen wir unse­ren Blick auf Sach­ver­halte, die wir zu ken­nen glau­ben, neu aus­rich­ten können.

Im Frühjahr und Som­mer wollen wir, in einem größeren zeit­li­chen Abstand als in der Ver­gan­gen­heit, vier Texte ins Auge fassen. Der viel­be­ach­tete und viel­schich­tige Roman Judas des isra­eli­schen Autors Amos Oz führt uns ins Jeru­salem Ende der 1950er Jahre. Eine Frau flieht vor einer Nach­richt ist der Titel des Romans, mit dem der eben­falls isra­eli­sche Autor David Gross­mann in Deutsch­land be­kannt wurde – auch diese ergrei­fende Ge­schich­te spielt in Israel.

Zurück in Europa, begeben wir uns mit dem Buch Ungläu­biges Stau­nen des renom­mier­ten Publi­zis­ten und Schrift­stel­lers Navid Ker­mani in Kirchen und Museen, um christ­liche Kunst­werke mit neuen Augen zu betrach­ten, bevor wir abschließend im Sep­tem­ber mit einem Einblick in Ker­ma­nis Essay­band Zwischen Koran und Kafka die Tour beenden.

Leider ist bisher nur der Roman von David Gross­mann als Taschen­buch erschienen. Trotz­dem – viel Spaß beim Lesen, Zuhören und Mit­dis­kutieren.

Die Abende finden jeweils am Dienstag, 12.4., 31.5., 12.7. und 6.9., um 19.30 Uhr im Ge­mein­de­haus der Simon-Petrus-Kir­che statt.

Marie Luise Lauterbach


Weihnachtsoratorium zum Mitsingen

Spendenaktion

Endlich wieder Mitsingen beim Weihnachtsoratorium!

Am 8. Dezember 2013 fand in der gut besetzten Marktkirche auf ungewöhnliche Art eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums statt: Wer wollte (und einen Klavierauszug mitbrachte) konnte dieses mitreißende und einfach zu Weihnachten gehörende Werk von Johann Sebastian Bach mitsingen. Diese Veranstaltung fand ein großes Echo innerhalb der Gemeinde, viele Musikbegeisterte reisten sogar aus anderen Stadtteilen an.

Auf vielfachen Wunsch soll auch dieses Jahr das Weihnachtsoratorium zum Mitsingen im De­zem­ber, am 2. Advent, wieder stattfinden. Allerdings ist das Geld für das Orchester und für die So­lis­tin­nen und Solisten im Etat der Kirchenmusik nicht vorhanden. Um dieses großartige Erlebnis wieder möglich zu machen, werden Spenderinnen und Spender gesucht, die uns helfen, einen Teil der Kosten von ca. 7000 € zu decken. Wir freuen uns über große und viele kleine Spenden, damit das „Weihnachts­oratorium zum Mitsingen” auch dieses Jahr stattfinden kann.

Zur Organisation der Spendenaktion: Wir werden zweigleisig fahren. Einerseits kann man auf kon­ven­tio­nel­lem Wege spenden, andererseits sich am Crowdfunding im Internet beteiligen. Nähere Informationen wird es auf Flyern oder auf der Kantorei-Website bzw. der Gemeinde-Website geben. Achten Sie dann auf das Stichwort „startnext”, der genaue Link war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Folkert Doedens und Michael Kriener


Herzliche Glück- und Segenswünsche für Pastor Uter

Seit 2006 ist Pastor Stephan Uter in unserer Gemeinde tätig. In seiner Märzsitzung hat sich der Kirchengemeinderat (KGR) im Bei­sein von Pröpstin Lüb­bers ausführlich mit dem von ihm vor­ge­leg­ten Bericht über seine 10-jährige Tätig­keit in Poppenbüttel befasst.

Theologisch profilierte Predigten und be­son­de­re Gottesdienste, motivierende Kin­der- und Ju­gend­ar­beit, vielfältige dia­ko­ni­sche Projekte und die Gestaltung des Ge­mein­de­le­bens mit vielen Eh­ren­amt­li­chen sind die „Mar­ken­zei­chen” seiner Arbeit am Standort Phi­le­mon-Kirche. Nicht zuletzt sei­nem Engagement ist die ästhetisch gelungene Neugestaltung des dortigen Gemeindezentrums zu verdanken. Immer auch hat sich Stephan Uter für die Belange der Gesamtgemeinde eingesetzt – z. B. mehrere Jahre lang als Vorsitzender des Kirchenvorstandes.

Der Kirchengemeinderat dankt Stephan Uter sehr herzlich für die geleistete Arbeit. Der KGR freut sich auf die weitere Zu­sam­men­ar­beit und wünscht ihm Gottes Segen für seinen weiteren persön­lichen und be­ruf­li­chen Lebensweg.

Folkert Doedens
Vorsitzender des Kirchengemeinderates


Experimentgottesdienste in Philemon
– eine Bereicherung für viele –

Seit einem Dreivierteljahr werden im Sonn­tags­got­tes­dienst der Philemon-Kirche alle vier bis sechs Wochen neue Gottes­dienst­formen angeboten. Das Projekt „Experiment­gottes­dienste” hat zum Ziel, Menschen anzu­spre­chen, die mit den klassischen Got­tes­dienst­for­men wenig anfangen kön­nen und Va­ria­tio­nen vom gewohnten Ablauf suchen. Dazu wurden Wünsche u. a. nach „moderner Mu­sik”, weniger liturgischen Formeln, kür­ze­ren, verständ­lichen Wort­bei­trä­gen, nach­voll­zieh­ba­ren Abläufen, Konzentration auf ein Thema und Beteiligung der Gemeinde am Gottes­dienst­ge­sche­hen berücksichtigt.

In einem Vorberei­tungs­kreis aus 5-10 Ge­mein­de­gliedern wurden die Gottes­dienste in ein bis zwei sehr leben­digen und stark inhalt­lich orien­tierten Abenden kreativ geplant und durch­geführt. Dabei stellte sich heraus, dass die Ent­wicklung nicht auf „den” idealen Got­tes­dienst hinauslief, der dann in Zukunft immer durch­geführt wird. Vielmehr haben die Lust an Krea­ti­vität und besondere Impulse von außen zu immer wieder neuen und sehr abwechs­lungs­reichen Formen geführt: Ju­gend­liche gestal­teten Musik, humoris­ti­sche Bilder­folgen kamen zum Einsatz, ein Bib­lio­log mit Wechsel­gespräch von Liturg und Ge­mein­de­gliedern wurde gehalten, und jüngst entstand eine hoch­span­nende Korres­pon­denz von Musik­improvi­satio­nen zu freien Wort­bei­trä­gen. Die Besucher äußerten einzelne Kritik, aber weit über­wiegend Lob und Er­mu­ti­gung zu weiteren Experi­menten. Für man­che wurde ausdrücklich eine neue, geist­lich innige Dichte als Glaubens­erlebnis erfahrbar.

Bisher war nur ein mäßiger Zuwachs an Gottes­dienst­besu­chern zu verzeichnen. Viel­leicht liegt das auch an dem zuge­geben sper­rigen Namen Experi­ment­gottes­dienst, für den wir einfach noch keinen besseren ge­fun­den haben. Aller­dings kamen erkennbar mehr inter­essierte jüngere Er­wach­se­ne da­zu. Ein kleiner Teil derer, die eher „klas­si­sche Got­tes­dienste” in Philemon schätzen, be­such­ten diese dann an den anderen Sonn­tagen.

Da aus dem Vor­berei­tungs­kreis Interesse an einer Weiter­arbeit signa­lisiert wird und auch neue Got­tes­dienst­be­sucher an­ge­zo­gen wur­den, möchten wir das Projekt fortsetzen. Dabei soll Lob und Kri­tik gehört und mit­be­dacht und die freie Betei­ligung der Ge­mein­de im gottes­dienst­li­chen Ge­sche­hen weiter ge­stärkt werden. Der nächste Experi­ment­gottes­dienst ist am 17. Juli. Wer mit­machen möchte, sende mir eine Mail an oder rufe mich an unter 606 45 09.

Pastor Stephan Uter


Feierliche Einführung der Prädikanten

Nach einer dreijährigen Ausbildung war es am 10. April soweit: In einem feierlichen und sehr per­sönlich gestalteten Gottesdienst in St. Gertrud, Uhlenhorst, führte Bischöfin Kirsten Fehrs 17 Prädikantinnen und Prä­di­kan­ten aus dem Sprengel Hamburg und Lü­beck in ihr Predigtamt ein. Aus unserer Ge­mein­de waren Olaf Becker, Dr. Michael Bergheim und Dr. Renaud Weddigen dabei.

„Das gottesdienstliche Leben in unseren Gemeinden wird durch diese Menschen, die alltags in den unter­schied­lichsten Berufen arbeiten, noch interessanter”, erklärte Bi­schö­fin Kirsten Fehrs. „Mit diesem Er­fah­rungs­reich­tum sind Prädi­kanten eine gute Er­gän­zung zu den Pasto­rinnen und Pasto­ren. Ihre Aus­bil­dung hat sie vertraut gemacht mit dem Wesen von Gottesdienst, Predigt und Sakramenten und sie gut auf die Wort­ver­kün­di­gung vorbereitet.”

Der Kirchen­gemein­derat dankt den neuen Prä­di­kan­ten und wünscht ihnen in der Ge­mein­de Freu­de und Lust am Gestalten von Gottesdiensten.

Pastorin Ute Ehlert-In


Mittwoch, 6. Juli, 20. Juli, 15:30 Uhr, Gemeindehaus der Simon-Petrus-Kir­che

Basarkreis der Simon-Petrus-Kirche

Am 5.11. findet der alljährliche Martins­ba­sar statt. Die kreativen Vor­be­rei­tungs­tref­fen sind 14-täglich jeweils mittwochs um 15:30 Uhr im Gemeinde­haus Simon-Petrus. Beginn am 6. und 20. Juli. Herzliche Einladung; Infos bei Renate Prühs: 602 63 40.


Sonnabend, 9. Juli, 18:00 Uhr, Philemon-Kir­che

Joseph Haydn

Theresien-Messe

Dietrich Buxtehude

Jesu, meine Freude

Anneke Janik – Sopran
Inka Neus – Alt
René Mense – Tenor
Simon Schneider – Bass

Cantate Poppenbüttel
Leitung: Samuel Nauck

Ein­tritt frei, Kol­lek­te er­be­ten

 

Joseph Haydns Theresien-Messe

Haydns „Theresien­messe” steht in einer Reihe von sechs großen Hoch­ämtern, die im Auf­trag des Fürsten Ester­házy ent­standen. Haydn stand in seinen Diensten. Der Anlass für die Kom­posi­tionen war der Wunsch des Fürsten, seiner Gattin Maria Josepha Her­menegil zu ihren Namens­tagen ein Geschenk zu machen.

Die Herkunft des Beinamens der Messe ist nicht geklärt. Im Auto­graph wurde sie einfach als Missa bezeichnet. Denkbar ist ein Zusammenhang mit der öster­reichi­schen Kaiserin Maria Theresia. Andere Wissen­schaft­ler vermuten analog zur „Cäci­lien­messe” eine Widmung der Messe an die heilige Theresa.

Geschrieben 1799 liegt die Messe zeitlich zwischen den Kompositionen der Oratorien „Die Schöpfung” und „Die Jah­res­zeiten”, also auf dem Höhe­punkt von Haydns geistlich-musikalischer Schaffenskraft.

Bei der Besetzung des Orchesters fällt auf, dass die Bläserstimmen stark reduziert sind und Flöten, Oboen und Hörner komplett wegfallen. Lediglich zwei Trompeten und zwei Klarinetten sind besetzt. Dies hat seine Ursache in einem Mangel an Bläsern in Eisenstadt, dem Ort der Uraufführung. Haydn hat diesen Mangel in einen Vorteil verkehrt, indem er die Blasinstrumente pointiert als Farben zu bestimmten Effekten einsetzt.

Samuel Nauck


Sonntag, 10. Juli, 15:00 Uhr, Marktkir­che

Das Geheimnis des Zauberwaldes

Familienkonzert

TriTonus Hamburg

Ein­tritt frei, Kol­lek­te er­be­ten

 

Das Geheimnis des Zauberwaldes

Foto des TriTonus

„Findet den Schatz, bevor es dunkel wird.” – So lautet die Auf­gabe des Zau­ber­wal­des an Luise und ihren Vater. Das ist gar nicht so einfach. Ge­mein­sam bege­ben sie sich auf eine aben­teu­er­rei­che Ent­deckungs­reise. Das Block­flö­ten­trio TriTonus bietet ein span­nendes Hörerlebnis mit vielen Mitmachaktionen für kleine und große Zuhörer ab 3 Jahren.


Freitag, 15. Juli, 18:00 Uhr, Marktkirche

Außerordentliche Gemeindeversammlung

Eröffnet wird die Veranstaltung um 18 Uhr mit einem kleinen Grillfest auf dem Kirchvorplatz, das die Kantorei organisiert. Der Erlös trägt zur Finanzierung des Projekts „Weih­nachts­ora­to­rium zum Mitsingen” am Sonn­abend, dem 3. Dezember bei.

Um 19 Uhr beginnt dann die Gemeinde­ver­samm­lung im Gemeindehaus. Die Gemein­de­glieder bekommen an diesem Abend die Mög­lichkeit, ihre Anregungen in die Über­le­gun­gen zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde einzubringen. Der Kirchen­gemein­de­rat wird in diesem Zusam­men­hang über die finan­zielle Situa­tion der Gemeinde berichten und die Ergeb­nisse der Frage­bogen­aktion vorstellen.

Alle Mitglieder und Freunde der Gemeinde sind herzlich eingeladen.

Folkert Doedens
Vorsitzender des Kirchengemeinderates


Sonnabend, 16. Juli, 14:00 bis 18:00 Uhr, Philemon-Kir­che

Sommerfest der Philemon-Kirche

Am Sonnabend, dem 16. Juli wird von 14 bis 18 Uhr ein fröhliches Sommerfest gefeiert. Zur Er­öff­nung führen die Kinderchöre ein Musical auf. Anschließend gibt es viele spannende Attraktionen für Kinder und Erwachsene auf dem Gelände der Kita Philemon-Kirche. Freuen Sie sich auf ein fröhliches Beisammensein.


Sonnabend, 16. Juli, 14:30 Uhr, Philemon-Kirche und Sonntag, 17. Juli, 10:00 Uhr, Marktkir­che

Georgs-Kantate

Kinder- und Jugendchöre der Kirchengemeinde
Leitung: Manon Raphaelis

Ein­tritt frei, Kol­lek­te er­be­ten

 

Georgs-Kantate

Georg kämpft gegen den Drachen

Das Musical „Georgs-Kantate” erzählt die Geschichte vom hei­li­gen Ritter Georg, der zwi­schen den Drachen und Menschen vermittelt hat. Die Geschichte vom dra­chen­tö­ten­den Rit­ter im Eisen­panzer wird aller­dings etwas umge­deutet: Georg ist hier einer, der genau hinsieht und fest­stellt, dass Drachen, diese merk­wür­digen Wesen, die nur dann Feuer speien, wenn′s ihnen in ihren Höhlen zu kalt wird, eigent­lich recht liebens­wert sind. Und er sieht seine Chris­ten­pflicht nicht darin, alles, was fremd­artig und darum viel­leicht furcht­ein­flößend ist, zu bekämpfen, sondern Vorur­teile zu über­winden und dadurch zu einem fried­li­chen Mit­ein­an­der zu gelangen.

Ralf Grössler hat dazu eine schwung­volle Musik komponiert, die beim Singen und Zuhören so richtig Spaß macht. Das Musical wird in der Philemon-Kirche zur Eröff­nung des Sommer­festes sowie in der Markt­kirche im letzten Gottes­dienst vor den Sommer­ferien aufgeführt.


Sonntag, 17. Juli, 18:00 Uhr, Marktkir­che

Chor- und Orgelkonzert

Werke von
Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz, Anton Bruckner,
Robert Schumann und Kurt Bikkembergs

Ensemble meridian
Leitung und Orgel: Michael Kriener

Ein­tritt frei, Kol­lek­te er­be­ten