Sie stehen an jedem 1. Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr auf dem Ida-Ehre-Platz.
Seit nunmehr 18 Jahren halten wir Mahnwache gegen Krieg und (Ver-)Gewalt(-igung), aber für Frieden und mehr Gerechtigkeit, z. B. durch Abbau von Feindbildern, Ausbildung von Friedensfachkräften, für Verhandlungen und politische Lösungen, für Einhaltung der Menschenrechte – in jedem Land!
Der Beginn des Balkankrieges war für eine Gruppe von Poppenbüttlerinnen der Auslöser, sich den „Frauen in Schwarz” (FiS) anzuschließen, einer Organisation, die eingebunden ist in ein weltweites Netzwerk von Friedensinitiativen, gegründet 1988 in Israel/Palästina, inspiriert von Aktionen u. a. in Argentinien.
Von der Poppenbüttler Gruppe gingen viele Initiativen aus: z. B. 20 Hilfsgüter-Transporte nach Bosnien und Kroatien, ermöglicht durch hohen privaten Einsatz, unterstützt u. a. durch Benefizkonzerte und viele Spenden (Kirchenchöre, Carl von Ossietzky- und Heinrich-Heine-Gymnasium).
Es entstanden Verbindungen zu anderen Gruppen der FiS in Deutschland, Serbien, Italien, Österreich, Israel/Palästina u. a. mit gemeinsamen Begegnungen.
Unsere Mahnwache haben wir nach sieben Jahren von der Harksheider Str./Ecke Moorhof im Jahr 2000 in die Innenstadt verlegt. Menschen aus anderen Hamburger Friedensgruppen sind dazugekommen. Wir stehen schweigend in schwarzer Kleidung, halten Banner mit wechselnden Slogans, z. B. „Du sollst nicht töten / 5. Gebot”, „Friedensarbeit statt Kriegshandwerk”, „Reden statt Schießen”. Einige von uns verteilen Flyer (nicht nur deutschsprachige) und kommen mit Vorbeigehenden ins Gespräch. Auch Unterschriften für Initiativen und Proteste werden erbeten.
Unsere Gruppe ist klein und würde sich über „Zuwachs” freuen, denn unser Anliegen bleibt leider immer noch hochaktuell.
Für die Gruppe: Christa Junior









